Der Januar rennt an uns vorbei, nun ist das Jahr schon fast wieder vorbei...
Heute will ich ein bißchen zum neuen Equipment-Konzept plaudern, setzt euch, nehmt euch einen Kaffee oder Tee...
Was für einige ein Spaß war, war für mich in der alten Version von RTS immer nervig...Equipment schleppen.
Ich selbst bin bald Praktikant im Rettungsdienst und hoffe inständig, dass die Realität anders aussieht, als das mich eine dicke Computerhand von oben piekt und ständig zum RTW zurück schickt, weil ich nur eine Hand frei habe um das benötigte Equipment zu besorgen.
Die Realität werde ich bald erfahren, hier nun die News wie es virtuell aussehen wird:
Für den Rettungsdienst Bieberfelde fahren immer zwei Rettungsassistenten (RA) auf einem Rettungstransportwagen (RTW), die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) werden durch einen Notarzt und einen RA besetzt.
Alle unsere RA haben die Möglichkeit sich mit dem Notfallrucksack und einem Defibrillator auszurüsten. Mehr Equipment ist vorerst nicht geplant um den Spielablauf auf die verstärkten Anamnese-Optionen und Patientenbehandlungen zu konzentrieren (und wegzukommen vom ewigen RTW-Patient-Equipment-Schleppen).
Parallell zur Ausrüstung mit einzelnem Equipment (Rucksack und Defi können natürlich von einem RA alleine getragen werden!) besteht die Möglichkeit gleich mit der Fahrtrage das Equipment zum Patienten zu bringen.
Natürlich ist ein Basischeck mehr als sinnvoll, bevor man den Patienten gleich auf die equipmentbeladene Trage wirft...
Alle Fahrzeuge haben ein begrenztes Equipment (Rucksack/Defi/Fahrtrage), es wird vom Spieler also verlangt, darauf zu achten die Einsatzstellen aufzuräumen.
Auch doppeltes Equipment in Fahrzeugen (RA steigt mit Rucksack ein, obwohl im Fahrzeug ein Rucksack vorhanden ist) wird geahndet...es wird einfach draußen abgelegt und der Spieler erhält ein nettes Kommentar, dass er noch aufräumen soll.
Wird ein Patient nach erfolgter Erstversorgung auf die Fahrtrage geladen, wird sämtliches Equipment was benötigt wurde automatisch an die Fahrtrage gehängt, damit der Transport zum RTW so schnell wie möglich ablaufen kann.
Soviel zum verkleinerten Equipmentbedarf.
Bis nächstes Mal!
P.s.: Die Frauenquote beim Rettungsdienst Bieberfelde ist kräftig gestiegen!
Wir kommen gut vorran!
Nach über
4 Monaten aktiver Entwicklung sind wir u.A. bereits in der Lage auf ein vollautomatischen Defibrillator zuzugreifen.
Hier werden dynamisch die Herzfrequenz und die Herz-Elektrokurve (
EKG) berechnet. Je nach Patient unterscheidet sich natürlich auch das EKG-Bild.
Besonders interessant ist es wärend der Reanimation, da die Herzdruckmassagen und Defibrillator-Stöße im EKG abgebildet werden und der Spieler direkt eine Kontrolle hat, ob die Herzdruckmassage in einer ausreichenden Frequenz stattfindet.

Ein inGame-Screenshot des EKGs unter laufender Reanimation.
Zu sehen:
- Kammerflimmern
- ein Defibrillator-Stoß
- zwei Herzdruckmassagen
Die periphere Sauerstoffsättigung ist nicht messbar - ebenso wie der Blutdruck.
Der etCO2-Sensor ist nicht aktiv, da der Patient zu diesem Zeitpunkt noch nicht intubiert war.
Neu ist auch, dass es kein "aktives System" gibt, welches die Reanimation alle 30 Sekunden "testet" und dann neu startet.
Der Spieler hat die Aufgabe so lange zu reanimieren, wie er es für richtig hält. (
...oder bis der Patient einen eigenen Kreislauf entwickelt!)
Die Reanimation beendet der Spieler auf Knopfdruck (
durch die Feststellung des Todes durch einen (Not-)Arzt).
Eine interne, für den Spieler nicht sichtbare, Wahrscheinlichkeit berechnet die Chance, ob die Reanimation eine Erfolgschance hat. (
diese nimmt natürlich je insuffizientem Zyklus ab!)
Wir wünschen allen Interessierten einen guten Rutsch ins neue Jahr!